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Himmelfahrtsturnier     1997

Bogensport – ein Ganzkörpersport

Der Bogensport erfreut sich in der heutigen Zeit größter Beliebtheit. Beim Bogensport werden Muskulatur, Bänder, Sehnen, Wirbelsäule und Gelenke sowie Atmung, Geist und Seele in Einklang gebracht. Die Konzentration ist in dieser Sportart Voraussetzung, den Bewegungsapparat gezielt einzusetzen.

Bei diesem Sport kommt es besonders auf eine gerade Körperhaltung an. Bewusstes Atmen trägt ebenfalls zur Entspannung und Konzentration beim Bogensport bei. Auch führt der Wechsel von Spannung und Entspannung der gesamten Muskulatur zu einem besseren Körperempfinden.

Beim Bogensport ist der gesamte Körper unter Anspannung. Dazu braucht man neben Körperbeherrschung auch Kondition. In der Phase des Bogenspannens wird die Rückenmuskulatur eingesetzt. Die Muskelspannung geht weiter über die Gesäß- und Beinmuskulatur.  Eine positive Auswirkung zeigt dieser Sport bei Haltungsschäden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Bogenschießen, eine der ältesten olympischen Disziplinen, kann grundsätzlich bei fast allen Krankheitsbildern eingesetzt werden, außer bei Schulterverletzungen und nach Halswirbeloperationen.

Die häufig gestellte Frage, ob Bogensport auch ein Familiensport ist, kann mit einem eindeutigen „Ja“ beanwortet werden. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Behinderte begeistern sich gleichermaßen für diesen ästhetischen Sport. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Könnensstufen gleichzeitig trainiert werden können und damit auch die Integration gefördert wird.

Bogenschießen in der Therapie

Der Umgang mit Pfeil und Bogen übt auf die meisten Menschen – ob groß oder klein – eine Faszination aus. Die Begeisterung, mit der diese Sportart betrieben wird, kann in der Therapie bei vielen Erkrankungen genutzt werden. Beim Bogensport handelt es sich um eine Sportart, bei der es keine ruck- oder stoßartigen Belastungen für den Stütz- und Bewegungsapparat gibt. Dies ist die Voraussetzung dafür, den Bogensport in der Sporttherapie wirkungsvoll einzusetzen. Die meisten Patienten denken beim Bogensport nicht daran, dass es sich hier um eine Therapie handelt, sondern unterliegen der Faszination dieser Sportart und sind dadurch eher bereit, die erforderlichen Bewegungsabläufe durchzuführen. Bei korrektem Bewegungsablauf werden die Schultergürtel- und Rumpfmuskeln im Laufe der Zeit gestärkt und auch das Selbstbewusstsein wird gefördert.